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Digital Balance statt Digital Detox

Digital-Balance statt Digital Detox – Gastbeitrag der Techniker Krankenkasse

 Es hat unser Leben an vielen Stellen einfacher gemacht und eröffnet uns unzählige Möglichkeiten: das Internet. Kein Wunder also, dass die meisten von uns „always on“ sind. Dabei tut es gut, ab und zu auch mal bewusst offline zu gehen.

Wer kennt es nicht? Oft beginnt der Tag bereits mit dem Griff zum Smartphone: Wecker ausschalten, mal eben Messenger-Benachrichtigungen oder Eilmeldungen checken und beim ersten Kaffee Mails lesen und durch Social Media scrollen. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sind rund ein Viertel der Menschen in Deutschland fast immer online. Tendenz steigend. Gerade in der Corona-Zeit war das Internet oftmals die einzige Möglichkeit, um Kontakt mit der Außenwelt zu halten. Keine Frage – unser digital vernetztes Leben ist praktisch. Doch es hat auch Schattenseiten: Und zwar, wenn unsere Off-und- Online-Balance aus dem Gleichgewicht gerät.

Die Dosis macht’s

Das Internet allein ist nicht das Problem, sondern vielmehr unser eigenes Surfverhalten. Wir verbringen viele Stunden vor dem Bildschirm – häufig sogar länger als geplant. Kaum vibriert, klingelt oder leuchtet das Smartphone auf, schon macht sich ein Gefühl von Unruhe breit. Wir stehen nonstop unter dem Druck, nichts verpassen zu wollen. FOMO – das steht für Fear of missing out – ist heutzutage ein weitverbreitetes Phänomen.

Was „Dauersurfen“ mit uns macht

Ein zu intensiver und hoher Internetkonsum zieht nachweislich körperliche und psychische Belastungen nach sich. Wer jeden Tag viel Zeit vorm Display hängt (fünf Stunden am Tag und mehr), leidet deutlich häufiger unter Nervosität beziehungsweise Gereiztheit (38 Prozent) oder sogar Depressionen (40 Prozent). Über die Hälfte der Viel-Surfer hat außerdem mit Muskelverspannungen wie beispielsweise Nacken- oder Rückenschmerzen zu kämpfen. Doch warum tun wir uns eigentlich so schwer damit, öfters mal abzuschalten?

Das Streben nach Anerkennung

Vor allem der Smartphone-Boom der letzten Jahre hat unser Internetkonsumverhalten verändert. Dahinter steckt ein Belohnungsprinzip: Denn jede Messenger-Nachricht oder jedes „Like“ wecken das Gefühl von „Jemand denkt an mich“ oder Anerkennung. Bei sozialen Wesen wie uns sorgt das für ordentlich Glücksgefühle. Und das ist auch das Ziel, erklärt Dr. Ines Sura, Professorin für Medienpädagogik und Medienbildung: „Viele Online-Angebote sind so konzipiert, dass sie die Menschen möglichst lange an den Bildschirm fesseln.“

Social Media als Fenster zur Welt

Vor allem soziale Netzwerke wie WhatsApp, Facebook oder Instagram verleiten uns häufig zum „Rumdaddeln“. Das ist praktisch, denn wir können unabhängig von Zeit und Raum mit unserer Umwelt kommunizieren. Das Smartphone verbindet uns also binnen Sekunden mit anderen Menschen. Trotzdem können wir uns nicht glücklich „liken“: Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und depressiven Verstimmungen gibt. Vor allem der ständige Vergleich mit anderen oder der raue Ton in sozialen Netzwerken können einem zu schaffen machen.

Lieber bewusst statt mit Frust

Was wir also brauchen, ist eine digitale Balance. Es hilft nichts, das Internet zu verteufeln. Wir können allerdings darauf achtgeben, dass wir es bewusster und achtsamer nutzen. Das bedeutet: Bestimmte Rituale oder neue Gewohnheiten etablieren, beispielsweise indem man sich feste Zeiten setzt, in denen man Mails oder Nachrichten beantwortet. Auch bestimmte Regeln können helfen, wie etwa ein medienfreies gemeinsames Abendessen. Falls Ihnen das schwerfällt, können Sie sich auch austricksen: Einfach das Handy in einen anderen Raum legen oder bei einem Treffen in der Tasche lassen. So sind Sie nicht ständig versucht, sich mit einem Blick darauf ablenken zu lassen.

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